Maltech/ März 31, 2018/ Android, Office, Smartphone, Tablet

Sicherlich viele, die zu Hause einen Netzwerkspeicher stehen haben und gerne von Unterwegs auf Bilder, Videos oder andere Dokumente zugreifen, kennen das Problem, welches entsteht wenn der heimische Anschluss keine öffentliche Ipv4 Adresse mehr bekommt. Ich kenne dieses Problem nur zu gut, denn bei meinem Kabelanschluss gibt es schon seit geraumer Zeit eine Ipv4 nur über Ds-Lite. Daher ist ein Zugriff von außen nur über Ipv6 möglich. Das wäre ja kein Problem, wenn nicht einige deutsche Mobilfunkbetreiber immer noch keine Ipv6 bereitstellen würden. Glücklicherweise stellen die Telekom (schon seit 2015) und Vodafone (seit 2017) ihren Kunden eine Ipv6 im Mobilfunk zur Verfügung. Doch wer in anderen Netzen oder Discounter-Netzen surft hat leider das Problem eine Brücke zwischen beiden Standards zu benötigen

Einfach eine Ipv6 per VPN

Startseite von IPv6Droid

IPv6Droid Übersicht über Ipv6 Adressen

Da kommt IPv6Droid ins Spiel. Die App kostet im Playstore aktuell 0,59 € und kommt aus Deutschland.
Nach dem Download der App hat man die Möglichkeit 60 Tage lang das „4er Abonnement“ mit vier Ipv6 Adressen zu testen. Nach der Testphase kostet dies 1,19€ Pro Monat. Nach dem Aktivieren des Abos könnt ihr auch schon loslegen indem Ihr auf den Playknopf drückt. Jetzt ist es möglich mit dem Gerät einen Host über Ipv6 zu erreichen ohne eine vom ISP zugewiesen zu haben. Die App erstellt dafür einfach einen Eintrag in den VPN-Einstellungen.

Schön ist, dass pro Abo 4 Ipv6 Adresse bereitgestellt werden und es ist theoretisch möglich vier Geräte gleichzeitig zu nutzen, doch leider sind die durch das Abo an ein Google Konto geknüpft. So ist es schwerer, zum Beispiel in einer Familie, alle anzumelden.

IPv6Droid
Preis: 0,59 €+

Vergleich zu Portmapper auf Server

Es gibt auch noch eine andere Lösung das Problem zu umgehen/beheben. Bei dieser wird ein günstiger Server gemietet und auf diesem das Programm 6tunnel als Portmapper genutzt um als Brücke zwischen Ipv4 und Ipv6 zu dienen. Dazu habe ich im folgenden eine kleine Übersicht über die Unterschiede erstellt.

Vergleich zwischen beiden Lösungen

IPv6Droid

Portmapper

Alle Ziele ohne Ipv4 erreichbar.

Ein Ziel ohne Ipv4 erreichbar, sonnst muss der Port geändert werden. Alle Geräte ohne Ipv6 haben Zugriff

Monatlich: 1,19€ für 4Ip’s
Google Konto gekoppelt

Günstiger Vserver reicht z.B Netcup 2,50€ bei 1Gbit, 10mbit auch günstiger.

Einfache Einrichtung ohne Kenntnisse

Geringe Linux Kenntnisse nötig

VPN-Funktion nicht mehr nutzbar während Verbindung

Keine Einschränkung

Fazit

Die App macht einen guten Job und ist mit 1,19€ günstiger als ein Vserver. Ich habe keinerlei Probleme gehabt mit meinem Android 7.1.1 Smartphone oder Tablet. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn man auch einen Tarif mit nur einer Ip hätte, welcher dann günstiger wäre. Ich kann die App dennoch empfehlen, denn sie bietet alle Funktionen auch für Leute, die keine Zeit/Ahnung haben einen weiteren Server zu verwalten.

Summary
Review Date
Reviewed Item
IPv6Droid
Author Rating
51star1star1star1star1star
Share this Post

Kommentar verfassen